Auch in diesem Jahr nahmen wir dem SPD-Ortsverein Burgbernheim das aktuelle politische Geschehen aufs Korn und richteten den Blick nicht zuletzt auf die kommunalpolitischen Themen der beiden Städte.
SPD-Stadtrat Roman Mollwitz erinnerte unter anderem an die Demo gegen Rechts, zu dem alle im Burgbernheimer Stadtrat eingeladen waren, sich aber in dezenter Zurückhaltung übten. Nach dem Erfolg der Veranstaltung mit rund 200 Teilnehmern wurde im Nachgang auf einmal behauptet, dass die anderen Parteien nicht eingeladen waren, so Roman Mollwitz. Er wiederholte zudem die Frage, mit welchen Kosten die Stadt zukünftig für den Unterhalt des Streuobstkompentenzzentrums zu rechnen habe. Hier gibt trotz mehrfacher Nachfrage keine Antwort des Bürgermeisters oder des Stadtkämmerers. SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Ronald Reichenberg berichtete kurz über die aktuellen Themen aus dem Kreistag. Er stellte den Aufbau eines kommunalen MVZ für Hausärzte in Bad Windsheim als wichtiges Projekt vor, das dringlich in Angriff genommen werden muss, um die medizinische Versorgung in der Kurstadt sicherzustellen. Mit der Kommunalpolitik in Bad Windsheim beschäftigte sich SPD-Ortsvereins- und Fraktionsvorsitzender Matthias Oberth. Er forderte Bürgermeister Jürgen Heckel auf, seine Kräfte zu bündeln und sich um die wesentlichen Maßnahmen in der Stadt zu kümmern. Beispielhaft nannte Matthias Oberth den Umbau und die Sanierung des Bahnhofs, die Neugestaltung der Johanniterstraße, die Sanierung des Klosterchors mit der historischen Stadtbibliothek, die Umsiedlung und den Neubau der Stadtgärtnerei oder die „Kleinigkeit“ der Landesgartenschau 2027. Da es genug zu tun gibt, gab Matthias Oberth dem Bürgermeister in Anspielung auf seine „Ich kümmere mich um alles“-Mentalität den Ratschlag: Lieber Jürgen, kümmere dich im das Wesentliche und lass‘ mal Schlagloch, Schlagloch sein….